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Erfolgreiche Unternehmensführung - 8 wichtige Erfolgsfaktoren

Was ist gute Unternehmensführung? Welche Kompetenzen, Methoden und Strategien sollte man an den Tag legen, um ein Unternehmen erfolgreich zu führen?

Eine gute Kommunikation zwischen Führungspersonal und Mitarbeitern macht eine erfolgreiche Teamführung aus.  SN/shutterstock/roman samborskyi
Eine gute Kommunikation zwischen Führungspersonal und Mitarbeitern macht eine erfolgreiche Teamführung aus.

Die Hands-on-Mentaltiät darf bei einer guten Unternehmensführung nicht fehlen

Fachwissen allein reicht bekanntlich nicht für wirklichen Erfolg in einer Führungsposition. Was nutzt ein "Fachidiot", der keinen Hausverstand oder keine Entscheidungskraft mitbringt?
Will man in der Unternehmensführung erfolgreich sein, braucht man ein gewisses Führungsverhalten, dazu zählt - neben Hausverstand und Entscheidungskraft - ein Quäntchen Mut (zum Beispiel, um Fehler zuzugeben), Durchsetzungsvermögen und Hands-on-Mentalität. Also die Fähigkeit, motiviert und zielgerichtet zuzupacken, wenn es um Berufsbelange geht.

Über Erfolg oder Misserfolg entscheiden demnach nicht nur ausgeklügelte Strategien - das sagt zumindest die Wirtschaftsuni Wien. "Wer im Management die richtige Hands-on-Mentalität beweist, hat in unserer schnelllebigen Zeit einfach die besseren Karten", erklärt Astrid Kleinhanns-Rollé, Managing Director der WU Executive Academy.

Tipps für eine erfolgreiche Unternehmensführung

In diesem Zusammenhang hat die Wirtschaftsuniversität Wien acht Tipps veröffentlicht, die helfen sollen, in der Unternehmensführung auf lange Sicht erfolgreich zu sein.

Tipp 1: Visionen umsetzen

Sehr oft mangelt es in Unternehmen nicht an der Vielfalt an Ideen - trotz Fülle an Unternehmensvisionen darf nicht vergessen werden, dass es für die Umsetzung auch die passenden Rahmenbedingungen in der Firma braucht. Veränderung ist nur möglich, wenn beides (also Ideen und Umsetzungskraft) vorhanden ist.

Tipp 2: Entscheidungsprozesse verkürzen

Komplexe Prozesse und eine Menge an Infos verleiten oftmals dazu, Entscheidungsfindungen in die Länge zu ziehen. Es stellt sich die Frage: Ist es denn sinnvoll, für Beschlüsse mehrere Tage oder Wochen ins Land ziehen zu lassen? Die Forschung besagt, dass Intuition in den vergangenen Jahren als Schlüssel für Entscheidungen immer wichtiger für eine erfolgreiche Unternehmensführung geworden ist.

Tipp 3: Keine Detailverliebtheit

Man sollte sich in der Unternehmensführung, laut WU Wien, mehr auf Makro-Management und nicht auf Micro-Management konzentrieren. Das heißt: Sich auf "das große Ganze" fokussieren und die richtigen strategischen Entscheidungen für das Unternehmen treffen macht den Erfolg in der Unternehmensführung aus. Dieser Vorsatz gilt auch für die Mitarbeiterführung. Das bedeutet, sich nicht in jegliche Belange der Mitarbeiter einzumischen und sich nicht in Kleinigkeiten zu verlieren.

Tipp 4: Es muss nicht alles perfekt sein

Theorie und Praxis weichen gerne voneinander ab - Vollkommenheit muss auch nicht immer sein, wie Kleinhanns-Rollé erklärt: "Auch für die Führung von Mitarbeitern kann es besser sein, sich nicht ständig als Perfektionist beweisen zu müssen."

Tipp 5: Ego zurückschrauben

Es geht nicht um eine Person, sondern um das ganze Team. Wichtig ist nicht der Vorteil des Einzelnen, sondern das Wohl des Teams, die zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Geschäftsführer oder Führungspersonen sollten die Meinung der Mitarbeiter einbeziehen. Des Weiteren empfiehlt die WU Wien, dem Team als Manager Anerkennung zu zollen, eigene Fehler im Falle des Falles einzugestehen und Verantwortung auch einmal and die Mitarbeiter abzugeben.

Tipp 6: Fehler sind willkommen

Zumindest jene Fehltritte, aus denen man etwas Wesentliches mitnehmen kann. Diese sind Bestandteil des Erfolgs. "Wer aus seinen Fehlern lernt, wird beser. Die höhere Geschwindigkeit der Wirtschaft macht es auch notwendig, ständig neue Methoden auszuprobieren und bei Bedarf diese neue Arten zu adaptieren", sagt Kleinhanns-Rollé. Fehler aus Unachtsamkeit sollten natürlich vermieden werden.

Tipp 7: Die Komfortzone verlassen

Routinen geben einem das Gefühl von Sicherheit - wer die Komfortzonen allerdings nie verlässt, wird womöglich daraus verdrängt. Stichwort: Digitalisierung. Wenn sich Unternehmen nicht weiterentwickeln, kann das ins Auge gehen. Und oft ist es die mangelnde Bereitschaft der Geschäftsführer oder Führungspositionen, sich selbst und das Unternehmen zu verändern.

Tipp 8: Mit Vielfalt ans Ziel

Kurz zusammengefasst: "Umgib dich nicht mit Menschen, die so sind wie du, sondern mit jenen, die etwas besser oder etwas anderes können", betont Kleinhanns-Rollé. Man solle als Führungsperson eines Unternehmens zudem keine Angst davor haben, die eigene Persönlichkeit mit all ihren Ecken und Kanten in den Beruf einzubringen. Denn generell gilt: Nur im Team, in das jeder seine Stärken und Kompetenzen einbringen darf, kann man Chancen erkennen und diese schlussendlich erfolgreich umsetzen.


Quelle: SN

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