Bewerbungsprozess

6 Tipps für die perfekte Vorbereitung für ein Vorstellungsgespräch

Für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch ist eine ordentliche Vorbereitung unbedingt notwendig. Mit diesen Tipps zur perfekten Vorbereitung sollte beim Vorstellungsgespräch nichts mehr schief laufen.

Eine gute Vorbereitung für ein Vorstellungsgespräch ist das A und O. SN/alippkowski
Eine gute Vorbereitung für ein Vorstellungsgespräch ist das A und O.

Mit dem Versenden der Bewerbungsmappe ist die erste Hürde geschafft. Ab diesem Zeitpunkt heißt es warten, warten, warten. Doch dann erhalten Sie die freudige Nachricht, Ihre Bewerbungsunterlagen haben das Unternehmen überzeugt. Sie werden eingeladen zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch. Die Freude ist anfangs riesig, jedoch wandelt sich die Vorfreude schnell in Panik um. Der beste und einfachste Tipp, um nicht auch beim Bewerbungsgespräch in Nervosität zu geraten ist, sich detailliert darauf vorzubereiten. Eine gute Vorbereitung sorgt umgehend für Sicherheit während des Vorstellungsgesprächs. Doch wie bereite ich mich auf ein Vorstellungsgespräch vor? Mit diesen 6 Tipps steht einer gelungenen Vorbereitung nichts mehr Wege.

1. Eine Zusage oder Absage des Termins ist notwendig

Der erste Schritt ist, die Terminbestätigung. Wurden Sie telefonisch benachrichtigt, stellt die Bestätigung oder Vereinbarung des Termins kein Problem dar. Wurde der Termin nicht telefonisch vereinbart, sondern schriftlich, zeigt eine Zu- oder Absage von professioneller Höflichkeit. Der Termin sollte rasch bestätigt werden, wenn möglich am gleichen Tag. Das vorgeschlagene Datum für das Vorstellungsgespräch sollten Sie annehmen. Sind sie an diesem Tag verhindert, bitten Sie um einen Ersatztermin.

2. Bewerbungsmappe auf den neuesten Stand bringen

Bevor Sie Ihre Bewerbungsmappe für das Vorstellungsgespräch einpacken, müssen Sie die Unterlagen noch auf Aktualität kontrollieren. Eine mögliche Veränderung im Lebenslauf durchführen oder spezielle Details ergänzen. Diese Bewerbungsunterlagen müssen Sie unbedingt zum Bewerbungsinterview mitbringen. Dem Unternehmen sollte jederzeit der Einblick in ihre Bewerbungsmappe gewährt sein. Vor allem zeigt es auch von Professionalität und guter Vorbereitung.

3. Tipps für eine umfangreiche Unternehmensrecherche

Das A und O einer guten Vorbereitung ist die Unternehmensrecherche. Bei einem Vorstellungsgespräch sind Fragen über das Unternehmen nicht selten. Daher ist eine gründliche Unternehmensrecherche absolut notwendig, um nicht in eine unangenehme Lage zu geraten. Je besser Sie vorbereitet sind, desto mehr Fragen können Sie beantworten und gleichzeitig auch bei den Personaler glänzen. Suchen Sie über verschiedenste Medienquellen nach Informationen über die Firmen, wie Internet oder Zeitung. Wichtige Daten sind: Standort, ungefähre Anzahl der Mitarbeiter, die angebotenen Dienstleistungen oder Produkte, die Namen der Führungspositionen, den Marktstand, auf welcher Ebene sie tätig sind (national oder international), mögliche Mitbewerber und die Firmenphilosophie.

4. Selbstpräsentation ist die beste Eigenwerbung

Der nächste Vorbereitungsschritt ist die Selbstpräsentation. Die Einladung zum Vorstellungsgespräch bedeutet, dass die Firma Interesse an Ihnen zeigt. Beim persönlichen Treffen, haben Sie die Chance, das Unternehmen noch mehr von Ihnen zu überzeugen. Die Selbstpräsentation gut vorbereiten, um später einen klaren Überblick über die eigene Person geben zu können. Die Dauer sollte im Normalfall zwischen drei und sieben Minuten liegen. In dieser Zeit sollen Sie auf Ihre erfolgreichsten oder auffälligsten Situationen im Leben hinweisen. Nur den eigenen Lebenslauf zu wiederholen langweilt die Personaler, da sie diesen bereits kennen. Darum sollte die Selbstpräsentation kurz und knackig sein. Die Punkte sollten chronologisch erwähnt werden, sodass ein roter Faden entsteht. Ein wichtiger Leitfaden dazu ist, ich bin - ich kann - ich will. Auch zu beachten ist, dass Sie versuchen bei der Selbstpräsentation auf die Stellenanzeige Bezug zu nehmen. Um das Unternehmen von Ihnen gänzlich zu überzeugen, müssen Sie die Selbstpräsentation üben, üben, üben.

5. Die typischsten Fragen auf einen Blick

Zahlreiche häufige Fragen wiederholen sich ständig bei einem Bewerbungsgespräch. Darum können Sie sich auf typische Fragen zu Hause vorbereiten und üben. Diese klassischen Fragen können in vier Kategorien eingeteilt werden.

Fachliche Qualifikationen:
• Warum sind ausgerechnet Sie der Richtige für diese Stelle?
• Welche Qualifikationen bringen Sie für diesen Job mit?
• Haben Sie schon bereits gesammelte Vorkenntnisse in dieser Branche?

Motivation:
• Warum haben Sie sich für diesen Job beworben?
• Was wollen sie mit diesem Job erreichen?
• Welche Ziele verfolgen Sie?
• Warum haben Sie ihren bisherigen Job gekündigt?
• Gibt es bereits Zusammenhänge mit dem Unternehmen?

Persönliche Qualifikation:
• Welche Qualifikationen können Sie bereits vorweisen?
• Für welchen Bereich waren Sie bei ihrem letzten Job verantwortlich?
• Welche Eigenschaften waren hierfür besonders gefragt?
• Wie können Sie mit Fehlern umgehen?
• Können Sie gut im Team zusammenarbeiten?
• Welche Stärken/Schwächen haben Sie?

Vor dieser Frage haben die meisten Leute Respekt. Was soll ich antworten ohne zu über- oder untertreiben? Wichtig ist es ehrlich zu antworten und keine Stärken und Schwächen vorzutäuschen. Auf die Frage bezüglich Ihrer Stärken sollten Sie auf keinen Fall mit Arroganz beantworten. Antworten wie "Ich bin ein Perfektionist" oder "Ich arbeite immer fehlerfrei" sind fehl am Platz. Um richtig zu antworten, benötigen Sie ein gewisses Selbstbewusstsein verknüpft mit Bedachtsamkeit. Die Frage betreffend der eigenen Schwächen bereitet vielen Bewerbern Kopfzerbrechen. Die Aussage "Ich habe keine Schwächen" ist natürlich absolut tabu. Jeder hat Schwächen und diese sollten Sie wahrheitsgetreu zu geben. Genaue und ehrliche Angaben hinterlassen einen positiven Eindruck bei dem Personaler.

Persönlichkeit:
• Geben Sie uns einen Überblick zu Ihrer Person?

Hierzu können Sie mit ihrer Selbstpräsentation beginnen. Diese sollte die meisten Fragen zur Ihrer Person abdecken.

Jedoch können Sie auch selbst Fragen stellen. Initiative zu ergreifen zeigt von Interesse Ihrerseits. Diese können Sie sich auch im Vorhinein schon vorbereiten um eigene bedachte und relevante Fragen einzubringen. Fragen über die Stelle, das zukünftige Team und das Unternehmen.

6. Der richtige Dresscode beim Vorstellungsgespräch

Ein weiterer Vorbereitungspunkt ist die Kleidung. Was ziehe ich zu einem Vorstellungsgespräch an? Informieren Sie sich anhand der Branche, des Firmenprofils und der Stellenbeschreibung über den passenden Dresscode. Natürlich macht es einen Unterschied ob Sie sich bei einer Bank oder einem Krankenhaus bewerben. Darum spielt die Branche eine wichtige Rolle bezüglich des Dresscodes. Für das Outfit der Frauen ist wichtig, dezenten Schmuck und Nagellack zu wählen, beim Make-Up nicht zu übertreiben, keine zu tief ausgeschnittene, durchsichtige Bluse oder einen Minirock zu tragen. Bei der Kleidung der Männer wird der Anzug bevorzugt. Die Uhr reicht als einziges Accessoire. Das Outfit spiegelt Ihre Persönlichkeit wieder, deshalb nicht verkleiden, jedoch auf ein gepflegtes Äußeres achten.

Wir hoffen mit diesen Tipps und Vorlagen haben wir die Frage "Wie bereite ich mich auf ein Vorstellungsgespräch vor?" ausführlich beantwortet. Viel Glück bei Ihrem nächsten Bewerbungsgespräch.

Quelle: SN

KARRIERE-NEWSLETTER

Stetig informiert und gut beraten. Abonnieren Sie jetzt kostenlos den karriere.SN-Newsletter der „Salzburger Nachrichten“.

*) Eine Abbestellung ist jederzeit möglich, weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Aufgerufen am 14.08.2020 um 04:32 auf https://karriere.sn.at/karriere-ratgeber/bewerbungsprozess/6-tipps-fuer-die-perfekte-vorbereitung-fuer-ein-vorstellungsgespraech-945100

Kommentare

Schlagzeilen