Bewerbung & Gehalt

(Un)passende Schriftarten für Ihre Bewerbungsunterlagen

Eines kann ganz klar vorweg gesagt werden: Bewerbungsschreiben müssen heutzutage mit dem Computer geschrieben werden. Doch welche Schriftart ist die richtige Wahl? Ist ein klassischer Stil zu empfehlen oder hebt sich das Bewerbungsschreiben durch eine flippige Schrift mehr hervor?

Das A und O bei der Wahl der Schriftart für das Bewerbungsschreiben, ist die Lesbarkeit. SN/unsplash
Das A und O bei der Wahl der Schriftart für das Bewerbungsschreiben, ist die Lesbarkeit.

Es gibt unzählige Schriftarten, die rein theoretisch zur Verfügung stehen würden. Doch solange Sie keine Bewerbung an die Eiskönigin senden, können Sie verspielte und romantisch verschnörkelte Schrifttypen ohne schlechtes Gewissen ausschließen. Die Wahl der Schriftart hängt natürlich stark vom eigenen und vom Geschmack des Empfängers ab. Trotzdem gibt es Empfehlungen, welche man bei der Wahl der richtigen Schriftart für die Bewerbungsunterlagen einbeziehen sollte.

Lesbarkeit

Ausgeflippte Designerschriften, die das geschriebene Wort zu einem Rätsel machen, haben in einem Lebenslauf oder Bewerbungsschreiben nichts verloren. Der Text muss gut lesbar sein, verwenden Sie daher nicht mehr als zwei unterschiedliche Schriftarten. Für den Fließtext empfiehlt sich eine Schriftgröße von 11 oder 12 Punkt (abhängig von der Schriftart) und für Zwischenüberschriften, Datum etc. 13 Punkt. Ausgewählte Abschnitte können Sie durch Kursiv oder Fett hervorheben, übertreiben Sie es damit aber nicht. Probieren Sie aus was Ihnen gefällt, doch mit Blocksatz und einem Zeilenabstand von 1,15 wirkt das Schreiben geordnet und übersichtlich.

Professioneller Eindruck

Werden Sie sich bewusst für welche Arbeitsstelle Sie sich bewerben und passen Sie Ihre Schriftart dieser an. Es gibt zeitlose Klassiker wie Arial oder Times New Roman, obwohl die Letztgenannte mittlerweile als einfältig wahrgenommen wird, vor allem wenn man sich z.B. in einer Kreativagentur oder im Marketing bewirbt. Bei einer Bewerbung zählt nicht wer die meisten Farben, Animationen und Schriftformen verwendet, sondern wer sich bei der Erstellung die Zeit nimmt. Nehmen Sie sich also für das Schreiben sowie für die Wahl der Schriftart genug Zeit, es wird sich lohnen.

Corporate Design einbinden

Für den zukünftigen Arbeitgeber spielt in erster Linie der Inhalt von Lebenslauf und Bewerbungsschreiben eine Rolle. Doch die Formatierung sollte nicht außer Acht gelassen werden, denn sie kann dabei helfen sich von anderen Bewerbern abzuheben. So macht es durchaus Sinn sich die Schriftart sowie das gesamte Erscheinungsbild (Corporate Design) des Unternehmens (z.B. von der Webseite, von Katalogen, etc.) näher anzusehen und diese Informationen in die eigenen Bewerbungsunterlagen zu integrieren.

Diese Schriften eignen sich (nicht) für die Bewerbungsunterlagen

Wie bereits erwähnt, können wir aus einer Vielzahl an Schriftarten wählen. Wie listen hier einige auf, die sich für den Fließtext anbieten:

Sie können natürlich auch eine auffallendere Schriftart wählen, um sich von der "Masse" zu unterscheiden, doch achten Sie dabei immer auf die Lesbarkeit. Hier eine Auswahl an Schriften, die in einem Bewerbungsschreiben nichts verloren haben:

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