Arbeitswelt

Sind das die Jobs der Zukunft?

Filterbubble Burster, Gaming-Experte, Ökopsychosomatiker. Berufsbilder ändern sich laufend, jetzt tauchen neue auf, die ungewöhnlich erscheinen.

Gaming-Expertinnen und -Experten beraten oder spielen selbst – wettkampfmäßig.  SN/unsplash
Gaming-Expertinnen und -Experten beraten oder spielen selbst – wettkampfmäßig.

Die Arbeitswelt ist im Umbruch. Digitalisierung und Rationalisierung verändern Berufe und die Nachfrage nach ihnen. Besonders niedrig qualifizierte Tätigkeiten werden künftig immer seltener gemacht werden müssen. Das reduziert das Angebot an Arbeitsplätzen in diesem Sektor. Zugleich werden nach wie vor Fachkräfte in verschiedensten Sparten gesucht. Sie müssen offen sein, Neues dazuzulernen. Völlig neu entstehen schon seit einigen Jahren Berufe, die die Digitalisierung mit sich gebracht hat. In immer mehr Handelsbetrieben werden junge Leute zu E-Commerce-Kaufleuten ausgebildet. Sie verbinden den alten Bürokaufmann-Beruf mit den neuen Erfordernissen des Onlinehandels. Während Lehrlinge solche neu entstandenen Berufe erlernen, rücken ungewohnt klingende Berufe ins Licht der Aufmerksamkeit. Das Berufsnetzwerk Xing hat mit Insidern und Experten unterschiedliche Berufsbilder ausgemacht, die die Arbeitswelt der Zukunft prägen könnten. Einige davon muten noch sehr fern an, aber wer weiß, wie schnell auch sie normal sein werden.

Filterbubble Burster: Sie holen Menschen mit überraschenden Inhalten aus ihren eigenen, kleinen Filterblasen heraus, indem sie sie über Events, über Ausstellungen oder Produkte mit "anderen" Neuigkeiten versorgen.

E-Sports-und-Gaming-Experten: Das wettbewerbsorientierte Spielen von Videospielen im Internet schafft Karrierechancen für Berater genauso wie für Spieler, die ihr Hobby zum Beruf machen.

KI-Forensiker: Ihre Aufgabe ist es, von Algorithmen gesteuerte Systeme zu überwachen, um Fehler zu verhindern. Hochschulen bieten Ausbildungen.

Telemediziner: Sie bieten digitale Sprechstunden an und verwenden intelligente Software, die Behandlungsoptionen zu den jeweiligen Krankheitsbildern aufzeigt.

Computer-Linguist: Er entwickelt Software zur Spracherkennung.

Ökopsychosomatiker: Sie beziehen die Umwelt, wie etwa einen Waldspaziergang, in den Therapie- oder Heilungsprozess von Klienten ein. An der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien läuft bereits ein Studiengang "Gartentherapie".

Quelle: SN

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